Eine anspruchsvolle Tour zum östlichsten Dreitausender der Ortlergruppe
Geübte Geher und Bergfrunde kamen voll auf ihre Kosten: Walter bestieg mit ihnen das Hasenohr (3.257 m). Der östlichste Dreitausender der Ortlergurppe bildet einen markanten Aussichtspunkt im Nordkamm des Ultentales. Besonders schwierig gestaltet sich der Aufstieg, da die Ost - und Nordseite des Bergs noch vergletschert sind.
Morgenstund hat Gold im Mund, deshalb wurde auch bereits um 7.00 Uhr gestartet. Noch im Morgengrauen erreichten wir die Kuppelwieseralm (1.970 m). Hier begann der Aufstieg zum Tarscher Joch und weiter hinauf zum Nordostgrad. Hier war Trittsicherheit gefragt. Der steile und sehr abschüssige Alpinweg schlängelte sich entlang der Schneid. Eine kurze Rast gab es vorab bei den Steinmännern (auf 3.026 m), befor es über einen gezackten Felsgrad in Richtung Gipfel ging. Erschöpft aber üüüüüberglücklich genossen wir den Blick über das idyllische Tal. Leider konnten wir nicht lange am Gipfelkreuz rasten, da es doch sehr windig und überaus kühl war. Gemütlicher war es dann etwas unterhalb in einer geschützten Mulde.
Das Fazit der Gipfelstürmer: Absolut wagens- und sehenswert, aber nur für Schwindelfreie und Geübte geeignet. Gesamtgehzeit circa 4 H ohne Pausen.
Der Autor dieses Beitrags
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Wen Gott liebt, den lässt er fallen... ins Ultental