Drucken
 
 
RSS

Dreierlei Apfel im Hotel Marica

by  Marica Hotel & Sport  - 14.01.2012
Kategorie: Rezepte

 
 
Der Südtiroler Apfel

Schon den Kelten war der Apfel heilig – sogar das Paradies benannten sie nach ihm: „Avalon“, das Apfelbad. Heute sind die knackigen Früchte das absolute Lieblingsobst der Europäer. Schließlich schmecken sie nicht nur gut, sonder sind auch sehr gesund. Ihre Ballaststoffe regen die Verdauung an, schleusen Giftstoffe aus dem Körper und stärken so das Immunsystem.
Dreierlei Apfel im Hotel Marica
Auch wenn aufgrund neuzeitlicher Anbaumethoden viele Apfelsorten verschwunden sind, ist die Auswahl reichhaltig.
Äpfel zählen zu den ältesten kultivierten Obstsorten. Je nach Reifezeitpunkt unterscheidet man Sommersorten wie Summerred, Gravensteiner, Elstar und Gala. Alle anderen sind Herbstsorten.

Lagerung:
Einige Sorten eignen sich sehr gut zum Einlagern. Man sollte Äpfel aber nur dann länger lagern, wenn sie nicht ganz reif geerntet wurden. Fallobst niemals lagern.
Ideal für die Lagerung sind dunkle, kühle Räume, di man ab und zu lüftet.

Verwendung:
Apfelstrudel, kalte und warme Süßspeisen, Gebäck, Trockenfrüchte, Kompott, Mus, Cremen, Apfelsaft, Apfelwein, Apfelbrandwein, Apfelessig als Garniture, Bratapfel, Apfel- oder Bratapfelreis, Chutney, Cocktail, Tee usw. aber auch im Wellnessbreich wird der Südtiroler Apfel verwendet.

Verwendung an der Bar:
An der Bar genießt man Äpfel als Apfelschnaps, Apfellikör, Apfelgeist, Apfelsaft, Apfelsirup für Cocktails oder auch als frisch gepresster Apfel-Gemüsesaft.

Warum ist der Apfel so gesund?
"An apple a day keeps the doctor away - Ein Apfel am Tag hält den Arzt fern."

Die alte Volksweisheit verspricht Wahres. Denn unser kalorienarmes Lieblingsobst enthält viele gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe:
Leicht verdauliche Kohlenhydrate (Frucht- und Traubenzucker)
Pektin, ein Ballaststoff mit verdauungsfördernder Wirkung, der sowohl bei Durchfall hilft als auch den Cholesterinspiegel senken kann.
Vitamine; besonders Vitamin C, das vor Zellschäden schützt und die Widerstandskraft des Körpers stärkt. Sonnengereifte Äpfel haben einen besonders hohen Vitamin-C-Gehalt.
Mineralstoffe; vor allem Kalium, das wichtige Aufgaben im Nerven- und Muskelstoffwechsel erfüllt.
Sekundäre Pflanzenstoffe, die Herz-Kreislauferkrankungen vorbeugen, das Immunsystem stärken und das Krebsrisiko mindern (zum Beispiel Polyphenole)-



Verwendung in der Küche:

Apfelküchlein
250 ml Bier
200 g Mehl
Salz
½ Löffel Zucker
2 Eigelb
50 g zerlassenen Butter
2 Eiweiß
geschälte, entkernte Apfelringe

Zubreitung:

• Bier, Mehl, Salz und Zucker vermischen, Eigelb und die zerlassene Butter dazugeben.
• Das zu Schnee geschlagenen Eiweiß untergeben.
• Öl auf 170 °C erwärmen.
• Apfelringe in dem Brandteig tauch und im Öl ca. 3 Minuten backen.
• Im Zucker wälzen und mit Vanillesauce servieren.

Vanillesauce
100 ml Milch
25 ml Sahne
35 g Zucker
1 Pkg. Vanillezucker oder Mark von einer halben Vanilleschote
1 El Rum
2 Eigelb

- Die Milch mit flüssiger Sahne, Zucker, Vanille, Rum und Eigelb in eine Stahlschüssel oder einen Schneekessel geben, über Dampf auf 82 Grad schaumig schlagen und sofort servieren.



Apfelstrudel
(für 3 Strudel)


Strudelteig
300 g griffiges Mehl
2 – 3 EL Öl
1 Prise salz
lauwarmes Wasser
Butter für die Form zu bestreichen
Puderzucker
Butter für die Form zu bestreichen
Fülle
2 kg säuerliche Äpfel (Grafensteiner sind besonders geeignet)
200 g Sultaninen (Rosinen)
80 g Pinoli (Pinienkerne)
60 – 80 g Zucker
1 TL Zimt
1 Schnapsglas Rum
3 EL Butter
50 g Semmelbrösel
Öl zum Einpinseln
Puderzucker

Strudelteig
• Das Mehl auf ein Nudelbrett sieben. In der Mitte eine Grube drücken und dahinein Öl, Salz und so viel lauwarmes Wasser geben, wie der Teig schluckt. Er soll nicht zu fest und nicht zu weich sein, das muss man im Gefühl haben. Alles tüchtig zusammenkneten mit beiden Händen, bis der Teig nicht mehr an den Händen und am Brett klebt. Je länger man knetet, desto besser lässt sich der Teig ausziehen, um so feiner wird der Strudel.
• Den Teig in 3 Teile teilen, zu runden Teigknödeln formen, mit etwas Öl bestreichen und mit einer warmen Schüssel überdecken.
• ½ Stunden wenigstens ruhen lassen.

Fülle
• Die Äpfel schälen, entkernen und in dünnen Scheiben schnitzeln.
• Die gewaschenen, wieder getrockneten Sulatinen, die Pignoli, Zucker, Zimt und Rum darunter mischen.

Fertigstellung:
• Nun einen der Teigknödel etwas auswalken.
• Dann mit sauberen, bemehlten Händen den Teig möglichst dünn ausziehen (am besten zu zweit). Auf ein weißes Strudeltuch legen und noch weiter zu einem Rechteck ausziehen.
• 2/3 des Rechtecks mit in Butter gerösteten Bröseln bestreuen, 1/3 nur mit Öl bepinseln.
• Die Teigränder mit einer Schere oder einem Messer abschneiden.
• Auf die bestreute Teigfläche 1/3 der Apfelfülle verteilen und mit Hilfe des Tuches den Strudel einrollen. Mit dem Einrollen oben bei dem Teigstück mit der Fülle anfangen.
• Den Strudel in die Ausgebutterte Reine (Backpfanne) gleiten lassen. Mit den anderen 2 Strudeln genauso verfahren.
• Ein schmaler Zwischenraum soll zwischen den einzelnen Strudeln sein.
• Mit zerlassener Butter bestreichen und in den Vorgeheizten Ofen schieben.
• 30 – 45 Minuten bei 200 – 220° C goldgelb backen.
• Vor dem Auftragen mit Puderzucker bestreuen.


Apfel-Kaiserschmarrn
(für 4 Personen)

Teig
150 g Mehl
100 ml Milch
100 ml Sahne
6 Eigelb
1/2 Pkg. Vanillezucker
1 EL Rum
6 Eiweiß
1 Prise Salz
40 g Zucker
200 g Äpfel, in Blättchen geschnitten

Weiters
Öl zum Backen
Butter zum Schwenken
Staubzucker zum Bestreuen


• Das Mehl, die Milch, die Sahne, das Eigelb, den Vanillezucker und den Rum zu einem glatten Teig rühren
• Das Eiweiß und das Salz leicht schlagen, dann mit dem Zucker zu Schnee schlagen und unter die Masse heben
• In einer großen Pfanne etwas Öl erhitzen, den Schmarrenteig eingießen, mit den Äpfeln bestreuen, die Unterseite goldgelb backen, dann umdrehen. Anschließend die Pfanne in das vorgeheizte Backrohr stellen und den Schmarren bei 200 Grad etwa 3-5 Minuten backen. Danach wird der Schmarren mit zwei Gabeln in Stücke gerissen. Mit etwas Staubzucker bestreuen, etwas Butter dazugeben und noch kurz auf dem Herd schwenken, so dass der Zucker karamellisiert
• Auf heißen Tellern anrichten, nochmals mit Staubzucker bestreuen und servieren.


Gutes Gelingen beim Ausprobieren wünscht Chefkoch Florian Major!
 
Der Autor dieses Beitrags
 
Marica Hotel & Sport ****
Sportlich - alpin - authentisch. Aktivurlaub im Reich der Dolomiten

Familie Eisath-Auer - Deutschnofen - Italien
Telefon: +39 0471 615720 - Fax: +39 0471 615831
 - www.hotelmarica.it
 
 
Beitrag kommentieren
 





 
Füllen Sie bitte folgende Zeichen ins Textfeld ein
 




 Kommentar hinzufügen 
 
Zurück zur Liste




DE IT EN

Mehr über Vitalpina
 
 
 
Vitalpina Newsletter abonnieren Auf Ihren Wunsch informieren wir Sie gerne über die neuesten Vitalpina-Angebote und Trends.


 Abonnieren