In Gröden wird auch heute noch Ladinisch gesprochen, die dritte Landessprache Südtirols. Gröden gehört zu den bekanntesten Dolomitenregionen und ist vor allem wegen seiner beeindruckenden und sagenumwobenen Bergwelt beliebt. Gröden bietet sich demnach zum Wandern und Klettern, aber auch zu
Wellness in den gehobenen Hotels an. Die Grödner Schnitzkunst ist weltbekannt.
Über 530 Kilometer an ausgewiesenen Wanderwegen schlängeln sich durch das Bergmassiv Rosengarten und Latemar und bilden somit das dichteste Wegenetz in
Südtirol. Ausgangspunkt für Wanderungen, Berg- und Klettertouren sind diverse Hotels in den kleinen Bergdörfern mit charakteristischem Ortskern, gesäumt von Weilern und alten Bauernhäusern.
Die
Seiser Alm ist mit einer Fläche von 8.000 Fußballfeldern die größte Hochalm Europas. 365 Almen, Hütten und Schwaigen sind auf der Seiser Alm verstreut. Sie ist eine riesige Freiluftarena für Wanderer, Schneeschuhwanderer, Skifahrer und Langläufer. Das Heu der Seiser Alm wird in den Hotels beim Heubad verwendet – Wellness aus der
Natur.
Auch die dazugehörigen Dörfer Kastelruth, Seis und Völs, die nur 30 Autominuten von Bozen und Brixen entfernt liegen, sind von der vorherrschenden bäuerlichen Kulturlandschaft geprägt. In der Tat leben dort noch heute doppelt so viele Bauern wie Gastwirte. Die starke Heimatverbundenheit der Einheimischen zeigt sich sowohl im Alltag als auch bei traditionellen Veranstaltungen wie dem Oswald von Wolkenstein Ritt oder der Bauernhochzeit.