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Marica Hotel & Sport****

Sportlich - alpin - authentisch. Aktivurlaub im Reich der Dolomiten

 
Familie Eisath-Auer
39050 Eggen - Dorf 30
Telefon +39 0471 615720 Fax +39 0471 615831
- www.hotelmarica.it
Betriebszeiten: 22.12.11 - 15.04.12, 26.05.12 - 07.10.12
Zimmer: 28
Meereshöhe: 1170 m
 
 
 
 
 
 
 
Bärlauch - Frühlingserwachen in der Marica Hotel Küche

by Marica Hotel & Sport - 25.03.2011
Kategorie: Rezepte

Nur im Frühjahr sprießt er, und auch dann nur kurz: Der stark duftende, lanzettblättrige Bärlauch - auch Wild-, Wald oder politisch unkorrekt Zigeuner(knob)lauch genannt. Das bereits bei den Römer beliebte Wildgemüse erlebt nach Jahrhunderten buchstäblichem Schattendasein eine wahre Renaissance in der Chörnlipicker-Küche so langsam in die Haute Cuisine hoch. Ob gehackt und kurz in Butter angezogen einer Bouillon beigegeben, mit frischen Pilzen vermischt oder als Würzbeilage zu Salaten oder fein geschnitten in ein Omelett eingewirkt - wer den kräftigen Geschmack liebt, wird immer eine Verwendung finden.
In den Monaten März bis - je nach Lage - Mai findet er sich in Laubwälder an feuchten Orten wie von selbst: Man riecht ihn nämlich schon von weitem und er wartet nur darauf, gepflückt zu werden. Mittlerweile wird er im Frühjahr auch schon auf dem Gemüsemarkt angeboten.
Besonders schön ist es aber, wen man von einem Waldspaziergang sein eigenes Säcklein dieses wohlschmeckenden und äußerst gesunden Gemüse nach Hause bringt. Und wenn man in der Freude einmal zu viel geerntet hat, lässt er sich zu einer prima Pesto verarbeiten und im Kühlschrank mehrere Wochen aufbewahren.

Herkunft:
Der Bärlauch ist in Europa und Nordasien verbreitet. Bereits die Germanen verwendeten das Lauchgewächs als Heilpflanze und würzten damit ihre Speisen. Aus dieser Zeit stammt vermutlich auch der Name des Küchenkrauts: Bären sollen sich nach ihrem Winterschlaf dieses stark duftende Kraut als erstes schmecken haben lassen.
Charakteristika:
Der Bärlauch gehört zu den Lauchgewächsen. Man findet ihn hauptsächlich in Wäldern oder auf schattigen Humusböden. Die Pflanze ähnelt den Maiglöckchen. Die zehn bis 50 cm hohen Blätter sind jedoch fleischiger. Weiße zarte, sternförmige Blüten sitzen auf geraden Stängeln. Auch im Garten ist der Bärlauch leicht kultivierbar, dann im Geschmack aber nicht so intensiv.
Ähnlich wie der Knoblauch unterstützt der Bärlauch die Magen- und Darmtätigkeit. Er wirkt blutreinigend und blutdrucksenkend. Ätherische Öle, wertvolle Mineralsalze und viel Vitamin C machen den Waldlauch zu einer gesunden Delikatesse.
Und noch ein Plus für den Bärlauch: Er schmeckt raffinierter als Knoblauch, ist leichter verdaulich, verursacht aber weit weniger den typischen Körpergeruch, der häufig nach dem Verzehr von Lauchgewächsen entsteht.
Saison, Einkauf, Lagerung:
Im Frühjahr steigt der intensive knoblauchähnliche Geruch Waldspaziergängern appetitlich in die Nase. Es ist Bärlauchzeit! Die Bärlauch-Saison dauert je nach Wetterlage von Mitte Februar bis Mai. Die frischen, sattgrünen Blätter entfalten dann ihren intensivsten Geschmack, denn nach der Blüte verliert das Küchenkraut fast völlig sein Aroma.
Am besten legt man die Blätter in reichlich Olivenöl und Salz ein. Verschlossen im Glas hält er sich im Kühlschrank mindestens ein Jahr – bis zur nächsten Bärlauchsaison. Die Würzpaste sollte dabei immer mit Olivenöl bedeckt sein. Man kann die Blätter aber auch klein hacken und einfrieren oder trocknen – eine leckere Gewürzvariante für das ganze Jahr.
Verwendung:
Sehr beliebt und einfach in der Zubereitung ist das Bärlauchpesto. Es passt hervorragend zu Nudelgerichten und schmeckt himmlisch zu Kartoffeln. Eine raffinierte Variante ist auch der Bärlauchschaum – der besondere Kick für Wildgerichte. Wer’s kräftig mag, genießt Bärlauchknödel, eine würzige Bärlauchsuppe oder streicht sich leckere Bärlauchbutter aufs Brot.


Rezept:
Bärlauch-Petersilienpesto
180 g Bärlauch
100 g Basilikum
 200 g Pinienkernen
 100 g Parmesan, gerieben
 1 TL Salz
 5 dl Olivenöl
- Bärlauch und Basilikum von den Stielen befreien, gut waschen und abtropfen
- Pinienkernen rösten, abkühlen lassen
- Pinienkernen und Bärlauch/Basilikumblätter im Häxler zerkleinern. Olivenöl nach und nach beigeben. Parmesan und Salz beifügen, evtl. mit Olivenöl - ergänzen bis eine homogene Masse entsteht.
- Portionenweise in kleine sterilisierte Einmachgläser füllen und gut mit Olivenöl bedecken.
Das Pesto hält sich im Kühlschrank einige Wochen - im Tiefkühler noch länger.

 
 






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