Vermutlich schon viele Jahrhunderte bekannt, ist das ursprüngliche
Heubadseit 1871 dokumentiert. Auf dem 2450m
hoch gelgenen Schlern in den Dolomiten schliefen die Heuer nach der Heumahd nachts im aufgeschichteten Heu und
wachten am nächsten Morgen trotz der kräftezehrenden Arbeit erholt und voller Energie auf. Bald taten es ihnen andere
Landsleute nach. Zunächst zur Erfrischung, bald aber auch zur Linderung ihrer rheumatischen Beschwerden.
Worin liegt nun das Geheimnis des Heus und seiner Inhaltsstoffe? Je höher die Almen liegen, desto artenreicher ist die
Flora der Wiesen. Das Dolomitenheu ist als besonders „fett“ bekannt, was mit den speziellen Böden zu tun hat:
Dolomit
besteht zum großen Teil aus versteinerten Korallenriffen. Sie entstammen dem versunkenen Tethysmeer, dem Ur-Ozean
aus dem geologischen Erdmittelalter (vor circa 250 Millionen Jahren).
Blattpflanzen wie Frauenmantel, Edelraute, Arnika, Speik, Quecke, Lolch und Schwingel charakterisieren das
Dolomitenheu, wie es zum Beispiel auf den hochgelegenen Schlernwiesen und der
Seiser Alm geerntet wird. Diese
enthalten im wesentlichen ätherische Öle, Cumaringlykoside und Gerbstoffe. Sie fördern die Durchblutung und
beeinflussen die inneren Organe über Reflexzonen an der Körperoberfläche.