Vermutlich schon viele Jahrhunderte bekannt, ist das ursprüngliche
„Heubadln“ seit 1871 dokumentiert. Auf dem 2450m hoch gelegenen Schlern in den Dolomiten schliefen die Heuer nach der Heumahd nachts im aufgeschichteten Heu und wachten am nächsten Morgen trotz der kräftezehrenden Arbeit erholt und voller Energie auf. Bald taten es ihnen andere Landsleute nach. Zunächst zur Erfrischung, bald aber auch zur Linderung ihrer rheumatischen Beschwerden. Daraus entstand das Südtiroler
Heubad zu Kurzwecken.
Blattpflanzen wie Frauenmantel, Edelraute, Arnika, Speik, Quecke, Lolch und Schwingel charakterisieren das Dolomitenheu, wie es zum Beispiel auf den hochgelegenen Schlernwiesen und der
Seiser Alm geerntet wird. Diese enthalten im wesentlichen ätherische Öle, Cumaringlykoside und Gerbstoffe. Sie
fördern die Durchblutung und beeinflussen die inneren Organe über Reflexzonen an der Körperoberfläche.