Dabei wurde uns bewusst, dass die
Hauptverursacher der CO2-Emissionen der Stromverbrauch, Wärmebezug, Fuhrpark, Mitarbeiteranfahrt und natürlich die Verpflegung der Gäste sind. Zum Vergleich: Auch in einem privaten Haushalt sind es meist der Stromverbrauch, der Wärmebezug, der eigene PKW und die eigene Ernährung, die die meisten CO2-Ausstöße generieren.
Um den eigenen CO2-Fußabdruck, sei es als Hotel wie auch als Privathaushalt, zu verringern, sind folgende Punkte am effektivsten: - Umstieg auf Ökostrom
- Energieeinsparung durch Energieberatung
- Gebäudesanierung
- Umstieg auf E-Mobilität, Öffis und Fahrrad
- Verzicht auf tierische Produkte
Um unseren Beitrag für eine enkeltaugliche Zukunft zu leisten, haben wir Vitalpina Hotels Südtirol einen Nachhaltigkeitsprozess gestartet, der die Entwicklung einer langfristigen Nachhaltigkeitsstrategie und eine allgemeine Sensibilisierung für das Thema Klimaneutralität zum Ziel hat.
Nachhaltig bis in die Wurzeln Das Thema Klimaschutz sowie der respektvolle und nachhaltige Umgang mit der Natur sind seit eh und je fest in der Basis und in den Konzepten der gesamten Hotelkooperation verankert.
Der Beitritt zum Klimaneutralitätsbündnis ist nur ein Teil eines großen Ganzen, welches den Nachhaltigkeitsprozess darstellt. Dieser Prozess verfolgt zwei Hauptziele:
1. Für das Thema Umweltschutz zu sensibilisieren
2. Sich selbst in Sachen Nachhaltigkeit kontinuierlich weiterzuentwickelnDer
Nachhaltigkeitsprozess gibt den Mitgliedsbetrieben eine Reihe von unterschiedlichen Themen vor, die bearbeitet werden können: Dazu zählen etwa der
Aspekt der Mobilität und die Frage, wie Mitarbeiter, Gäste oder auch Stakeholder zum Hotel gelangen. Ein weiterer Punkt ist beispielsweise die Verpflegung zusammen mit der Fragestellung wie viele und welche
regionalen und saisonalen Produkte angeboten werden.
Alle Themen werden anhand einer Wesentlichkeitsmatrix zu etwa fünf bis sechs
Handlungsfeldern geclustert. Die Gewichtung der Themen erfolgt durch die Befragung von internen Interessensvertretern wie externen Stakeholdern (Hoteliers, Gäste, Mitarbeiter, Banken, Politiker, Presseagenturen, Lieferanten und viele andere mehr). Für jedes ausgewählte Handlungsfeld werden im Anschluss eine
langfristige Vision festgelegt sowie
konkrete Projekte und Maßnahmen erarbeitet.