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Vitalpina Hotels Südtirol
 
 
 
 

Auf die Bienen gekommen!

27.06.2019 - verfasst von Vitalpina Hotels Südtirol
Kategorie: Ernährung
 
Bienen erzeugen leckeren Honig, der aus unserer Ernährung nicht mehr wegzudenken ist. Doch die emsigen Tierchen leisten noch Vieles mehr! Als Bestäuber-Insekten leisten sie einen unverzichtbaren Beitrag in unserem Ökosystem.

Die Honigbiene spielt eine ungemein wichtige ökologische Rolle. Selbst der große Wissenschaftler Albert Einstein soll gesagt haben: „Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr.“

Mit Hilfe der Bienen kommt es nämlich mitunter zur Entstehung von neuem Leben. Beinahe 80% aller Nutz- und Wildpflanzen werden von der Honigbiene bestäubt. Ihre Bestäubungsleistung sichert die Artenvielfalt, gute Ernten und den großen Reichtum an Nahrungsmitteln, der uns allen tagtäglich zur Verfügung steht.

Wie kommt es zum Bienensterben?


Die Honigbiene ist aus dem Leben der Menschen also nicht mehr wegzudenken, jedoch ist der Bestand der Bienen seit Jahren in Gefahr. Weltweit ist das vermehrte Bienensterben ein wichtiges Thema. Bienensterben hat vielfältige Ursachen: In der Wissenschaft wurde das Thema noch nicht abschließend geklärt. Dennoch gibt es eine gewisse Einigkeit darin, dass ein Zusammenspiel aus mehreren Faktoren zu einem vermehrten Bienensterben führen kann.

Wie auch wir Menschen brauchen Bienen eine vielseitige Ernährung – das macht sie widerstandsfähiger gegen Krankheiten. Der zunehmende Aufbau von Monokulturen und die Reduktion von landwirtschaftlichen Flächen vermindert die Vielfalt des Nahrungsangebots für Bienen. In der Regel kommt ein gesundes Bienenvolk mit den meisten Krankheiten zurecht. Die Varroamilbe, die als Parasit im Inneren von Bienenstöcken oder an Honigbienen lebt, kann sie jedoch stark schwächen oder gar ganze Völker vernichten. Auch der zunehmende Klimawandel kann Bienen gehörig aus dem Gleichgewicht bringen und der Einsatz von Pestiziden in der Agrarwirtschaft macht ihnen ebenfalls zu schaffen. All diese Faktoren machen es unseren Bienen schwer, in Zukunft zu überleben.

In China zeigen sich die Auswirkungen des Bienensterbens so deutlich, dass die Tiere und deren Bestäubungsleistung mittlerweile von Menschen simuliert werden müssen. In Scharen schwärmen hier nicht mehr Insekten, sondern Menschen in Richtung Obstplantagen aus und bestäuben dort die Blüten per Hand. Frankreich hat nun einen radikalen Schritt zum Schutz seiner schrumpfenden Bienenpopulation unternommen, indem es als erstes Land in Europa alle fünf Pestizide verboten hat, von denen Forscher glauben, dass sie die Insekten töten.

Sollten wir jetzt alle Imker werden?

Immer mehr Menschen beschäftigen sich auch mit der Imkerei und den Bienen. Imkern liegt im Trend – doch man muss nicht direkt Imker werden, um sich für die Natur oder die Bienen einzusetzen. Was können wir im Kleinen gegen das Bienensterben tun? Der beste Weg ist, im Garten und auf dem Balkon für ein vielfältiges Blütenangebot von Frühjahr bis zum Spätsommer zu sorgen. Auch das Aufstellen von Nistmöglichkeiten für Wildbienen schützt die fleißigen Insekten.

Den Vitalpina® Hotels Südtirol liegt das Thema Bienen sehr am Herzen. Deshalb beziehen sie Honig von lokalen Imkern, um regionale Kreisläufe zu fördern. Außerdem schaffen die Vitalpina® Hotels in ihren Gärten und Beeten bewusst neue Lebens- und „Arbeitsräume“ für dieses prächtige und fleißige Wundertier!

Zum Vitalpina® Ernährungskonzept geht’s hier lang.

Bloggerin: Celina Voglreiter
Quellen: www.bee-careful.com, www.bzfe.de, www.unserplanet.net
 
 
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