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Vitalpina Hotels Südtirol
 
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Von der Natur der Brotkultur

17.04.2018 - verfasst von Vitalpina Hotels Südtirol
Kategorie: Ernährung
 
Brot ist in unserem täglichen Leben so allgegenwärtig, dass wir uns der Bedeutung des jahrtausendealten Lebensmittels oft gar nicht mehr bewusst sind. Dabei finden wir es nicht nur ganzjährig auf dem Tisch, das unscheinbare Nahrungsmittel ist noch dazu ein religiöses Symbol und in zahlreichen Redewendungen vertreten.

Da liegt es auf der Hand, dass im Brot mehr als nur Wasser, Mehl und Hefe steckt – Tradition zum Beispiel! Schon in vorchristlicher Zeit standen bescheidenere Vorfahren der heutigen Brotvielfalt auf dem Ernährungsplan. Auch in Südtirol hat das wohl bekannteste Lebensmittel lange Tradition. Weil es früher aber natürlich keine moderne Massenproduktion gab, wurde das Brot an den Höfen von Hand gebacken.

Die Urahnen der heutigen Brotspezialitäten waren einfache Fladen. Diese wurden alle paar Monate gebacken und durch Trocknen haltbar gemacht. Der Luxus von täglich frischen Brötchen auf dem Frühstückstisch war damals noch undenkbar. Dafür war Brotbacken etwas ganz Besonderes: Schon Tage vorher wurde der Ofen eingeheizt und viele fleißige Hände trafen die nötigen Vorkehrungen für das große Ereignis.

Leichtes Unterfangen war das Brotbacken keines. Weil es noch keine Hefe gab, wurden Roggenbrote aus Sauerteig hergestellt. Die fertigen Fladen wurden entweder flach geschüttelt und gebacken (daher der Name des Schüttelbrots) oder in Brotrahmen, genannt „Hurten“, gestellt und getrocknet. Heute macht die Hefe die Herstellung einfacher und vielfältiger. Die meisten Brote bestehen mittlerweile aus unterschiedlichen Getreidemischungen mit Roggen, Dinkel und Weizen. Gewürze wie Anis, Fenchel, Kümmel und Brotklee verleihen dem Brot seine Bekömmlichkeit und den unverwechselbaren Geschmack.

Na, haben Sie Lust auf luftigen Teig und knusprige Krusten bekommen? Den altehrwürdigen Brotback-Brauch wollen wir in den Vitalpina Hotels zusammen mit Ihnen wiederaufleben lassen!

Die Hotels Pfösl, Waltershof und Drumlerhof bieten das sommerliche Brotbackvergnügen an. Auf der Rezepteliste stehen etwa Schüttelbrot, „Vinschgerlen“ oder das italienische Ciabatta. In einem authentischen Umfeld können Sie sich selbst an der einstigen bäuerlichen Überlebenskunst versuchen. Über die überlieferten Rezepturen und traditionellen Herstellungsverfahren wissen wir bestens Bescheid. Mitbringen brauchen Sie also lediglich etwas Zeit und Muse. Im Gegenzug holen Sie am Ende nicht einfach nur einen Laib Brot aus dem Ofen, sondern ein wahres Kulturgut und ein schmackhaftes Stück Südtirol.

Erfahren Sie alpine Lebensqualität an den eigenen Händen!
 
 
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